Unser Ziel sind 15 Liter Rest- und
15 Liter Biomüll pro Person und Woche.
Der Rhein-Lahn-Kreis steht bei der Abfalltrennung zwar nicht schlecht da. Gerade
bei den Restmüllmengen können wir im Vergleich zu anderen Kreisen jedoch noch
deutlich besser werden. Dieses Potenzial möchten wir ab 2011 verstärkt nutzen und
die Bürger zu einer noch genaueren Getrenntsammlung von Restmüll, Bioabfall und Wertstoffen anregen.
Damit wollen wir auch die Gebührengerechtigkeit erhöhen. Bislang macht es nämlich
keinen Unterschied, ob ein Haushalt sorgfältig trennt und Müll vermeidet oder weniger
abfallbewusst wirtschaftet und viel Müll entsorgt. Auf den meisten Grundstücken
stehen zu große Tonnen, die praktisch jede Abfallmenge schlucken.
Als im Rhein-Lahn-Kreis die gelben und braunen Tonnen eingeführt wurden, hätten
eigentlich kleinere graue Tonnen aufgestellt werden müssen. Darauf haben wir
verzichtet, um Gebührengelder zu sparen. Bei Neubürgern oder beim Austausch von
defekten Tonnen werden bereits seit 2003 kleinere Gefäße aufgestellt. Das hat zu
Unterschieden zwischen den Haushalten geführt, die wir jetzt ausgleichen wollen.
Mit der Einführung neuer Restmüll- und Biotonnen heißt die Devise ab 2011 für alle: Fit für 15.